Novogrudok

Das Adam-Mizkewitsch-Museum

Adam-Mizkewitsch-Museums

Das Adam-Mizkewitsch-Museum



Die Geschichte des Adam-Mizkewitsch-Museums beginnt im Jahr 1920, als in Novogrudok an die Macht die Sowjets kamen. Das Militär-Revolutionskomitee wurde zur Stadtregierung. Am 16. September 1920 erließ es den Befehl, laut dessen im Haus vom Dichter Adam Mizkewitsch eine Bibliothek oder ein Museum von ihm gegründen werden sollte. Im März 1921 wurde Novogrudok nach Riga-Vertrag an Polen angeschlossen.


Das hat dem älteren Sohn vom Dichter ermöglicht, im Mai 1922 mit Besuch nach Novogrudok zu kommen. Wladislaw lebte in Paris (war dort auch geboren), kannte aber sehr gut die Heimat von seinem Vater und liebte sehr dieses Land. Im Jahr 1924 wurde in Novogrudok das Komitee von Adam Mizkewitsch gegründet. Durch die fleißige Komitee-Arbeit wurde am 11. September 1938 das Adam-Mizkewitsch-Museum eröffnet, in dem sehr werte Exponate gesammelt wurden. Aber in den ersten Tagen des Großen Vaterländischen Krieges – im Juni 1941 – wurde das Museum mit all diesen Exponaten von einer deutschen Luftbombe vernichtet. Heilgeblieben war nur das Modell des Adam-Mizkewitsch-Denkmals in Paris vom Bildhauer Antoni Bourdel.


Nach dem Krieg wurde das Museum auf dem alten Fundament im Vorkriegsstil wiederaufgebaut. Am 26. November 1955 – zum 100. Todestag von Adam Mizkewitsch – fand die zweite Einweihung des Museums statt. 1989 war die Rekonstruktion des Hauses, der Haushaltsbauten und des anliegenden Geländes von der polnischen Firma „Budimeck“ durchgeführt. Das Kulturministerium der Republik Belarus hat die Kosten dafür übernommen.


Die neue Exposition im Museum ist unter Beteiligung von dem Warschauer Adam-Mizkewitsch-Literaturmuseum zusammengestellt. Die Eröffnung fand am 12. September 1993 statt. Heutzutage zählt die Museumsfond über 5 Tausend einzigartige Exponate. Seit dem Eröffnungsjahr 1955 haben das Museum etwa 1Mio Menschen aus verschieden Ländern der Welt besucht. Jährlich kommen hierher über 40 Tausend Besucher, über 600 Führungen werden hier gemacht. Sehr oft finden im Mizkewitsch-Haus verschiedene Ausstellungen statt.


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