Novogrudok ist die Wiege der belorussischen
Nation
Belarus ist sehr reich an seine alte Geschichte und seine eigenartige Kultur. Zu den interessantesten Plätzen dieses Landes gehört auch die Stadt Novogrudok. Es war die erste Hauptstadt des Großen Fürstentums Litauen – eines riesigen Staates, der damals Böden des heutigen Belarus', Litauens und Russlands vereinigt hatte. Man kann sagen, daß die belorussische Staatlichkeit ihren Anfang in Novogrudok genommen hat.
Novogrudok ist eine originär belorussische Stadt. Nachdem es zu der Hauptstadt des Großen Fürstentums Litauen wurde, wurde auch die belorussische Sprache zu der Staatssprache des Fürstentums. Aus den Zeiten des Großen Fürstentums Litauen sind in Novogrudok mehrere historische und architektonische Denkmäler geblieben, sowohl von der religiösen, als auch von der weltlichen Bedeutung. So kann man sie auch heute bewundern: die Boris-und-Gleb-Kirche, die katholische Farn-Kirche, das Kloster von Franziskanern, das Geburtshaus vom belorussischen und polnischen Dichter Adam Mizkewitsch, Schloßruinen des 13.-16. Jhs, der Mindowg-Wall – das Grab vom ersten Fürsten des Großen Fürstentums Litauen. Mit Recht nennt man Novogrudok die Wiege der belorussischen Nation.
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